TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Guayaquil, Laguna Cubillin

Guayaquil

Wir nutzten die Gelegenheit in Guayaquil und fuhren direkt zu Boschniederlassung, da wir einen anderen Common Rail Druck Sensor einbauen wollten, denn damit kann man etwas mehr Leistung rausholen gerade im unteren Drehzahlbereich, dies macht Fiat auch. Der Boschmitarbeiter war sehr bemüht und nett, nur leider war wie erwartet der Sensor nicht in Ecuador sondern musste aus Deutschland kommen und so keine Option, da alles ja funktioniert und nichts kaputt ist. Des weiteren wollten wir einen zweiten Dieselfilter noch haben einen Vorfilter mit Wasserabscheider, denn der Sprit/Diesel ist hier schon zum Teil sehr dreckig und hat die sogenannte Dieselpest.

Den Zusatz-Vorfilter fanden wir nicht aber dafür fanden wir einen neuen Dieselfilter, der dem Orginalen sehr gleich war und kauften ihn gleich, nur der Vorfilter würde die Sache viel einfacher machen. In Südamerika ist es wohl ganz wichtig, dass der Verkäufer weiß zu welchem Auto der Vorfilter hin soll auch wenn das keine echte Information ist. Wichtig ist nur die Durchflussmenge und dass es sich um Diesel handelt mehr nicht. Mit Fiat Ducato können Sie zu 90 % eh nichts anfangen genau so wenig wie Citröen Jumper – der hier aber verkauft wird und Iveco Daily, die den gleichen Motor haben.

Nach Guayaquil ging es weiter zu der Laguna Cubillin, die uns empfohlen worden ist.

Laguna Cubillin

Auf dem Weg dort hin ging es wieder in die Berge rein und wir machten Pause in einem kleinen netten Ort, an dem wir das beste Almuerzo (Mittagsmenü) aßen in ganz Ecuador. Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Lagune. Wir befuhren mal wieder eine Strecke der Panamericana aber es gab in dem Bereich zwei Straßen die sich so nennen – waren sich wohl nicht einig wer es Panamericana nennen darf.

Die letzten 12 km hieß es wieder Luft aus den Reifen und ab auf Schotterpiste, die aber sehr gut war und fast eine Teerstraße sein könnte.

Leider gab es keine Sonne, dafür war nichts los selbst die Einheimischen haben sich wohl versteckt. Die Lagunen lagen auf 3800 Meter und so war es wieder mal kalt. Am Abend stellten wir fest, dass unser Brauchwassertank leer war. Zum Glück parkten wir direkt an einem Fluß, der ein Stück weiter oben entsprang und so füllten wir mit der Pumpe und unseren Filter das Wasser auf.

Am Abend wollten die Wolken leider nicht weg gehen, damit wir auf dem Vulkan Sangay mit seinen über 5000 Meter keinen Blick bekommen, denn der Vulkan ist aktiv und es gäbe was zu sehen. Nach dem Frühstück machten wir eine Runde zu einer der Lagunen, was sich nicht als so einfach rausstellte, da das Land sehr matschig ist. Leider lag alles hinten in Wolken und es war sehr windig sonst wäre es ein schöner See gewesen um auf ihm einen Bootsausflug zu tätigen.

Zurück am Auto machte der Flo noch einen Blick in den Motorraum und stellte fest, dass wir viel Kühlwasser verloren haben, es war aber nichts zu sehen wo es sein sollte. So wurde einfach nur gefiltertes Wasser nachgefüllt.

So ging es wieder Richtung Zivilisation und auf dem Weg von der Schotterpiste merkten wir dass wieder Wasser fehlte und so konnte das Loch nicht klein sein aber es war wieder nichts zu sehen abgesehen von Wasser unterm Motor und die Schellen an den Schläuchen waren gut.

Wir fuhren vorsichtig weiter zu dem Ort an dem wir einen Tag davor Mittag gegessen haben und taten dies auch wieder.

Bevor es weiter ging checkten wir mal unterm laufenden Motor mit mehr Gas, ob das Loch gesehen werden kann und so sahen wir die Ecke wo es richtig raussifte. In diesem Zustand fuhren wir nicht weiter sondern fuhren zu einer Tankstelle, wo wir dann das Problem suchten und es auch gleich fanden. Es war ein Kühlwasserschlauch, der durchgescheuert worden ist – von der neuen Wasserheizung. So nahmen wir das auseinander und optimierten die ganze Sache, dass sowas nicht nochmal passieren kann. Zum Glück hatten wir einen dieser Kühlwasserschläuche und Schellen sowie Muffen dabei.

Nach der Reparatur war es schon zu spät um weiter nach Incapirka zu fahren und so übernachteten wir dort.

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