TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Buenos Aires

Buenos Aires

In Buenos Aires angekommen mit dem Boot von Uruguay suchten wir uns mit unserer Menge an Gepäck ein Taxi um in unsere Unterkunft zu gelangen. Wir fuhren mit unserem Skigepäck und zwei Aufgabegepäckstücken, mit Sachen, die wir im Winter benötigten und auch auf die wir im nächstem halben Jahr nicht verzichten wollen.

Bei unserer Unterkunft angekommen, verfrachten wir erst mal alles ins Zimmer um dann noch etwas essen zu gehen in der Nähe.

Am nächsten Tag fuhren wir in den Stadtteil Recoleta und schauten uns dort den Friedhof an, der für seine Gruften bekannt ist. Von kleinen bis große Gruften findet man dort alles mit verschiedenen Baustilen. Heute werden dort auch noch welche in den Familiengruften mit begraben, dort liegen ebenfalls zwei bekannte Argentinier.

Der Tag war recht heiß und passend dazu kam auf dem Rückweg von Kulturzentrum die Erfrischung von oben mit einem ordentlichen Wolkenbruch. Nachdem wir diesen trocken in einem Einkaufszentrum überstanden hatten, fuhren wir zu einem Buchladen, der sich in einem alten Theater befindet. Es handelt sich um ein recht altes Theater und dort wo die Bühne war, wurde ein Cafe eingerichtet. Die Kulisse ist schon sehr speziell und macht für einen Buchladen ordentlich was her. Sogar in den Rängen gibt es Bücherregale.

Da es die letzten Tage unserer Reise waren, gingen am Abend in eine Parrilla essen.

Am nächsten Tag ging es mit dem öffentlichen Bussen zu einem Stadtteil mit dem Namen „La Boca“, wir erfuhren erst danach, dass es dort gefährlich sein kann und man nicht alleine hin soll. Der Stadtteil und das Straßenmuseum „Caminito“ sind farbenfroh bemalt, durch die vielen Künstler, die sich dort angesiedelt haben, ist der Stadtteil bekannt geworden.

Als wir zurück gingen zum Bus und weiter zum Stadtteil „Palermo“ fahren wollten und durch eine Seitenstraße gehen wollten, wurden wir von einem, der auf der Straße grillte, aufgehalten und sehr eindringlich angehalten doch sofort zur Hauptstraße zu gehen und nicht hier weiter, weil es hier so gefährlich ist. So liefen wir an der Hauptstraße zur etwas weiter entfernt gelegenen Bushaltestelle.

In Buenos Aires gibt es keinen Fahrplan mit Zeiten und Linien, wie wir es kennen, sondern es gibt eine Website oder eine App fürs Handy, da es vermutlich auf Papier darzustellen zu kompliziert wäre. Dieser Service sucht einem dann die nötige Linie raus und erstaunlicherweise gibt es echt im Zentrum fast überall einen direkten Bus hin oder auch eine U-Bahn.

Der Stadtteil Palermo ist ein recht moderner Stadtteil und wohl eher was für die Besser-Verdiener. Es gibt viele Kaffees und Läden, man kommt sich schon etwas vor wie in Europa. Es gibt einige Parks, in denen die Leute den Samstag Nachmittag mit ihren Kinder verbringen und es gibt einen Künstlermarkt in der Gegend. Wir gehen hier noch essen in einem Restaurant, welches schon um 18:30 öffnet und man 30 % Rabatt auf die Rechnung bekommt, wenn man bist 20 Uhr bezahlt. Die Argentinier gehen sehr spät essen, normalerweise kommen sie frühstens um 21 Uhr ins Restaurant.

Am Abend angekommen in unserer Unterkunft treffen wir durch Zufall Ditmar und Martina, die wir auf der argentinischen Seite von Iguazu kennengelernt haben. Wir haben uns nicht verabredet und trotzdem treffen wir uns in der selben Unterkunft und das in Buenos Aires.

Es gab viel zu erzählen, nach so einem unverhofften Wiedersehen und so kam es, dass wir zusammen noch mal los zogen, da die beiden noch nicht gegessen hatten, aber wir nur was mit trinken gingen und wir so den Abend zusammen verbrachten und uns viel zu erzählen hatten.

Zum Frühstücken verabredeten wir uns und die beiden zogen anschließend alleine weiter und schauten sich die Teile an, die wir schon gesehen haben. Wir fuhren an den alten Hafen „Puerto Madero“, den sie recht schön hergerichtet haben. Es war sogar einiges los am Sonntag. Ein Teil der alten Hafengebäude aus vollen Ziegeln haben sie recht gut hergerichtet und eine Universität dort untergebracht.

Ein altes militärisches Schulschiff steht auch vor Anker und wurde zu einem Museum umfunktioniert, was wir uns anschauen. Danach geht es bei uns weiter zu einem Markt, der sich in einer Straße ewig entlang zieht. Es ist zwar Sonntag, aber ein paar Bauarbeiter interessiert es nicht und reißen den Weg mit einem Presslufthammer neben einem Marktstand auf. Alle sitzen entspannt in dem Lärm rum und keiner beschwert sich. Auf dem Markt sieht man recht häufig welche, die den Tango Argentino aufführen.

Nach dem langen Tag treffen wir uns mit Ditmar und Martina wieder in der Unterkunft und beschließen anschließend in der Stadt zusammen zum Essen zu gehen.

Am nächsten Tag geht es für die beiden weiter, denn sie haben nicht mehr so viel Zeit und es geht bei ihnen auch bald wieder nach Deutschland.

Der Flo wollte schauen, ob man nicht auf eines der Hochhäuser hoch kommt, um mal über die Stadt sehen zu können, aber leider fanden wir keines, bei einem hätten wir die Möglichkeit gehabt, hätten aber eine teure Tour buchen müssen, was wir dann auch nicht wollten.

Wir erfuhren einen Tag davor, dass Hil und Mario, die wir in Uruguay kennengelernt haben und die erst am Anfang ihrer Reise sind, auch in Buenos Aires sind. Nachdem wir auf kein Hochhaus konnten, kontaktierten wir die beiden, dass wir jetzt Zeit haben und durch Zufall waren die beiden nicht weit weg von uns und so trafen wir uns wieder. So kamen wir noch mal dazu, nach La Boca zu fahren, denn die beiden wollten auch noch hin und wir wollten dort noch ein zweites Halstuch kaufen.

Wir besuchten noch den Plaza de Mayo, an dem der Präsident seinen Sitz im Casa Rosada hat und wo noch ein paar andere bedeutende alte Gebäude sind. Am Abend gingen wir zusammen noch zum Essen in das Restaurant Santos Manjares, in dem wir uns etwas länger aufhielten und anschließend uns verabschiedeten, denn am nächsten Tag ging unser Flug nach Deutschland.

Der Flug

Unser Flug ging erst am Nachmittag und so hatten wir Zeit für ein ausführliches Frühstück bevor wir dann unser Zimmer räumten und uns von einem Taxi zum Flughafen fahren ließen. Es gibt zwar Busse zum Flughafen nur mit unserem vielen Gepäck war es so die bessere Möglichkeit dort hin zu gelangen. Es dauerte etwas, bis wir ein Taxi gefunden haben zu dem üblichen Preis, die anderen wollten einfach Touristenpreise, weil sie meinen, wir haben so viel Gepäck aber vier Personen mit Gepäck kosten nicht so viel….

Am Flughafen angekommen stellten wir uns gleich zu unserem Schalter von Lufthansa an, dass wir mit unserem Skigepäck gleich beim ersten Schwung vorne sind. Als es endlich los ging und einer der Angestellten uns sah mit dem vielen und großen Gepäck durften wir seitlich durch gehen und nicht dem Schlangenzickzack folgen und so waren wir die Ersten, die einchecken durften. Wir klärten noch ab, ob unsere Kartuschen von den ABS-Lawinenrucksäcken auch eingetragen sind und sie waren es nicht, das Skigepäck war ordentlich eingetragen, aber da ging wohl was schief. So haben die sehr netten Argentinier sich ins Zeug gelegt und es abgeklärt, dass wir die ABS Kartuschen mit nehmen können, denn die offizielle Regelung gibt es zwar, aber es ist etwas schwierig, weil jeder legt die Formulierung anders aus, welche auch sehr schlecht geschrieben worden ist!

Nach einer Zeit wird uns alles anerkannt und wir dürfen es angemeldet mit nehmen und können dann durch den Sicherheitscheck gehen. Der Flug lief ohne nennenswerte Ergebnisse, der Flo schrieb unterm Flug zwei Blogartikel.

In Frankfurt angekommen mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle durch und hier wurde ein Tram Tram aus dem Ganzen gemacht, wir mussten fast alles von unserem Handgepäck ausräumen und einzeln in Kisten für den Scanner legen und jede externe Festplatte auch auspacken. Die Tuxe wurden unter Generalverdacht gestellt und mussten einen Sprengstofftest machen und extra geröntgt werden. Jede Weinflsche mussten wir einzeln in eine Box für den Scanner legen. Es waren alle beschäftigt und die Leute hinter uns wurden nur ungehalten.

In München angekommen kam unser durchgechecktes Gepäck unbeschadet an, nachdem wir es gleich kontrollierten. Wir wurden von Flo‘s Vater am Flughafen abgeholt und es gab noch was zu essen. Anschließend kamen Alina‘s Eltern noch dazu für einen gemeinsamen Umtrunk und dann wurden wir von Alinas Eltern mitgenommen in unsere kleine Wohnung.

So das war die 18-monatige Reise durch Südamerika mit dem eigenen WoMo.

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3 Kommentare

  1. George Thoonsen Januar 23, 2020

    Ich habe mit viel spass Ihren berichten gelesen!
    Guten erfolg in Deutschland

  2. Miguel Februar 19, 2020

    Hola amigos … Welcome back! Fröhliches eingewöhnen! LG Miguel

Antworten

 

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