TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Besuch bei Freunden in El Treobol

Ab nach El Trebol

Als nächstes fuhren wir zu unseren argentinischen Freunden in El Trebol (Melina, Daniel, Valentina und Sofia). Davor machten wir noch einen Besuch bei dem Filterhaus, welches wir schon mal aufgesucht haben und uns einen neuen Vorfilter besorgt haben. Alina wurde gleich wieder erkannt vom Verkäufer und sie freuten sich, dass wir wieder zurück sind. So bekamen wir alles was wir benötigten, nur leider einen Vorfilter und nicht zwei. Wir benötigten mehr Filter, denn Flo‘s Eltern entschlossen sich, im südamerikanischen Sommer zu kommen und dann das Fahrzeug für ein paar Monate zu nutzen.

Den Vorfilter boten sie uns an gleich zu tauschen und er war ja auch fällig und ist sehr schwer zugängig. Der Filter wehrte sich und ihnen gefiel nicht die Konstruktion, wie der Vorfilter vor dem Serienmäßigen montiert war. Klar, wir haben ihn aus der Not heraus in Ecuador uns besorgt, denn dort ist der Diesel sehr dreckig. Montiert war er mit ein Stück Tropenholz an der Seite – wir erzählten es ihnen und dann war alles viel lustiger und der Ducatoausbau wurde auch bewundert.

Die Person, die uns das letzte Mal schon bedient hatte schaute am Anfang so konzentriert auf den Fernseher und ich machte erst einen Witz, ob er hungrig ist, da eine Kochsendung lief und dann meinte er, dass ist er – er kocht vor der Arbeit im Filterhaus im Fernseher vor.

In El Trebol

Leider kamen wir so später los, als wir geplant hatten, aber dafür hatten wir alles und so machten wir uns auf die lange Fahrt nach El Trebol (der Klee) etwa 900 km. Wir kamen am Donnerstag Abend an und schliefen erst mal vor dem Haus. Erst erkannten wir es nicht mehr wieder, denn sie bauen gerade den Vorplatz und Garage um.

Wir wurden gleich herzlich willkommen geheißen am Freitag und frühstückten zusammen mit der Melina, denn Daniel war bei der Arbeit in Buenos Aires, wobei er jetzt doch früher auf dem Weg nach Hause war.

Samstag Mittag machten wir Käsespätzle, was auch sehr gut ankam, aber ein echter Argentinier meint immer, das dazu noch Brot gehört, was aber dann schnell fallen gelassen wird. Genauso Mayonnaise wird auch noch zu allem, was bei drei nicht auf dem Baum ist, dazu getan zumindest von der Vale.

Melina und Daniel waren mittlerweile soweit und sahen es ein, dass man doch Englisch lernen muss, wenn man Europa bereisen will, was sie gerne noch machen würden, aber nur Vale kann etwas Englisch und wie gut wissen wir nicht, denn sie sprach mit uns kein Englisch, sondern nur Spanisch. So machten wir uns in den hiesigen Buchladen auf, aber leider hatten sie kein Buch um Englisch zu lernen.

Samstag Abend kam die Schwester und der Mann (Fabio) zum Essen, die gleich gegenüber wohnten und seit kurzem einen Pool haben. Wie es sich so gehört, gab es am Sonntag Asado bei der Schwester drüben mit dem Asador Fabio. Als Nachtisch bereiteten wir einen echten Cappuccino zu, wie sie am Samstag Abend auch schon bekommen haben und sie voll darauf abfuhren. Klar, sind ja auch selbstgeröstete Bohnen aus Kolumbien und kein Brösmalie Kaffee, wie es die Schweizer so schön sagen. Am Abend gab es zum Glück nichts großes zum Essen, sondern wir gingen in eine Cervecaria und genossen den lauen „Sommerabend“. Wir zahlten bevor sie zahlen konnten, aber das kam nicht sehr gut an, wir waren wirklich zu 100 % Gäste mit allem Schnickschnack.

Sofias Geburtstag

Am Montag wurde Sofia 10 Jahre alt und das wird groß gefeiert und Sofia hatte über 20 Kinder eingeladen. Wir halfen mit vor zu bereiten, bevor sie aus der Schule kam. Es wird im Gegensatz zu bei uns ein großer Aufwand getrieben, aber dafür geht der Geburtstag meistens nur von 12 bis 15 Uhr und nicht länger. Zum Essen gab es Hamburger, die auf dem Grill zubereitet worden sind, und draußen wurde es schon gute 38°C – wir kamen ja erst aus dem Winter.

Der Flo machte mit der Spigelreflex richtige Bilder für sie, denn hier in SA werden viele Fotos gemacht, aber mit schlechtester Qualität. So war der Flo der Geburtstagsfotograf – es ist hier so üblich, dass das Geburtstagskind mit allen zusammen abgelichtet wird und noch diverse andere Bilder generiert werden. Wir schenkten Sofia ein Kinderbuch mit einer hintergründigen Geschichte über das alte Griechenland, sie fing sogar recht schnell an das Buch zu lesen.

Die restlichen Tage

Da wir den Pool von der Schwester benutzen durften, gingen wir natürlich bei der Hitze rein und erfrischten uns auch wenn das Wasser im Pool noch sehr frisch war.

Der Flo fuhr mit dem Daniel noch zum Ersatzteile kaufen für Daniels Maschine, über 100 km einfache Strecke – bei uns wäre es einfach mit der Post gekommen und man fährt nicht so weit.

Wir durften bei unseren Freunden Wäsche waschen, sie sind selbst Reisenden mit einem Wohnmobil und so wuschen wir vermutlich 10 Maschinen voll, manche Sachen zwei mal. So war dann auch der letzte Bezug gewaschen und nach über einem Jahr Benutzung wieder sehr sauber. Sogar das Auto durften wir mit dem Hochdruckreiniger waschen und taten es auch, da wir von den Schotterpisten komplett voller Staub und Lehm waren und die Hohlräume mal vom Staub gesäubert werden mussten.

Am Donnerstag ging es dann endgültig weiter und wir mussten uns schweren Herzens von ihnen verabschieden, wir fühlten uns sehr willkommen und freuen uns auch mit ihnen auf ein Wiedersehen, wer weis wo.

Die nächste Etappe

So ging es weiter zu unserer nächsten Etappe nach Iguazu zu den Wasserfällen und davor trafen wir noch mal Liesel und Gebhard, die von ihrem Heimaturlaub wieder zurück waren, und bei ihren Freunden nicht weit weg von den Wasserfällen wohnten, wo wir auch stehen durften. Den beiden war die teure Lithiumbatterie einfach kaputt gegangen in der Abwesenheit, obwohl alle Verbraucher getrennt worden waren und so wurden wir gebeten einen Ersatz zu besorgen wenn dies geht – und ja wir fanden einen.

Neue Akkus für unsere Freunde

In Reconquista fanden wir durch Zufall einen Solarladen, wo wir schnell rein stolperten. Sie hatten zwei AGM Akkus – es waren keine reinen Solar Akkus, aber wir sind halt in Südamerika, wo so etwas schwer zu bekommen ist, und wenn nur sehr teuer, so nahmen wir mit Rücksprache den beiden die Akkus mit. Da wir kurz vor Ladenschluss rein stolperten, meinte der Verkäufer, der recht nett ist, ob wir nicht zusammen Mate trinken wollen (das argentinische Nationalgetränk). Anschließend gingen wir zusammen in eine Bar um ein Bier zu trinken und etwas zu essen und verstanden uns recht gut und so bleiben wir jetzt in Kontakt.

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