TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Esquel, El Bolson

Esquel

In Esquel gibt es nichts besonderes, es ist der Ausgangspunkt für den Nationalpark Los Alerces und auch ein Wintersportort und so im Winter auch etwas belebt, aber nicht in der Zwischenzeit (Herbst) in der wir vorbei gekommen sind.

Auf jeden Fall wollen wir im Winter wieder zurückkommen und von hier aus unsere Skitouren machen und auch mal ins Skigebiet zum Freeriden gehen.

Nationalpark Los Alerces

Der Nationalpark ist mehr oder weniger zwei geteilt, da die Straße nicht komplett durch geht und man ihn verlassen muss und wieder rein kann. So haben wir im Süden angefangen.

Im südlichen Teil darf man nicht über Nacht stehen, aber man kann noch am selben Tag in den anderen Teil des Parks mit dem selben Eintritt fahren.

Im südlichen Teil gibt es einen Stausee für die Energiegewinnung und dazu gibt es natürlich ein paar kurze Wanderwege, die wir erkunden.

Bei einem alten Industriegelände in dem Park, das schon dem Erdboden gleich gemacht worden ist, gab es ein paar Apfelbäume mit reifen Äpfel, die wir natürlich nicht so da hängen lassen konnten und uns einige einpackten.

Danach verließen wir den Teil des Parkes, der übrigens sehr nahe an der chilenischen Grenze ist und an den Ort Futaleufu grenzt – der Ort für Wildwasser Spaß.

Am zweiten Eingang zum Park gab es schon keine Kontrolle mehr und so fuhren wir weiter zu einem der Campingplätze, die zum Park gehören und einfach nur ein ausgewiesener Platz ist mit ggf. Mülleimer und theoretisch Toiletten, die aber alle durchgehend geschlossen sind. So suchten wir uns einen Platz am See aus, der aber schön im Wald war – als wäre jemand mit einem großen Fichtenmoped durchgefahren und hat nur die Straße und ein paar Stellmöglichkeiten frei gemacht.

Als wir auf den Platz fuhren, sahen wir reifen Holler (Holunder) und so war klar, dass der geerntet werden muss und auf der gegenüber liegenden Seite gab es Brombeeren ohne Ende und so mussten wir am nächsten Tag vor der Abfahrt natürlich ernten. So wurden die Hollerbeeren geerntet und auch einige Brombeeren wobei es hier nur so von Brombeeren wimmelt.

Nach getaner Arbeit ging es weiter nach Richtung El Bolson um dann am Abend den Holunder zu verarbeiten und etwas von den Brombeeren.

Aus den Holunder machten wir Saft für den Holunderlikör und zwei Gläser Marmelade wurde abgezwackt.

El Bolson

Die Gegend ist bergig und mit vielen Seen durchzogen und erinnert etwas an unsere Alpen auch die Häuser sind mehr im Alpenstil gebaut und wesentlich ansprechender als auf der chilenischen Seite, die meistens nur aus OSB Holzplatten gebaut sind.

El Bolson gibt es auch wieder ein Skigebiet und im Sommer ist hier Hochbetrieb. Hier haben sich früher einige Hippies angesiedelt und davon gibt es wohl noch einige, die den Markt betreiben, der drei mal in der Woche ist das ganze Jahr.

Weiter ist es noch die Hochburg von kleinen Brauereien hier in Argentinien und somit des Bieres.

Wir kamen hier her, um unseren originalen Versicherungsschein abzuholen bei denen, die für uns die Versicherung gemacht haben. In Argentinien benötigt man einen Wohnsitz um eine KFZ Versicherung abzuschließen und somit kann man nicht jede Versicherung machen und weiter sind in der Versicherung recht viele Länder dabei.

Die beiden, die die Versicherung machen sind Schubert und Metz, die in 16 Jahren um die Erde gereist sind mit dem Motorrad in den 80/90er Jahren und dann später nach Argentinien ausgewandert sind. Die beiden leben 12 km von El Bolson in einem kleinen Tal aber nicht weit weg von der Ruta 40. Man kann bei ihnen stehen aber es gibt kein Internet, was er besonders betont. Aber als Overlander geht man ja wenn nur auf einen Campingplatz, wenn man Internet braucht um diverse Dinge zu erledigen.

Bei uns war aber die Waschmaschine, die endlich bezahlbar war, das Wichtigste und machten gleich mal 4 Ladungen voll und wuschen mal alles durch. Im südlichen Patagonien ist das Wäsche waschen sehr teuer und somit haben wir nur das Nötigste per Hand gewaschen.

Auf dem Platz lernten wir noch zwei weitere Overlander kennen, die einen Tag nach uns ankamen und auch ihren Versicherungsschein abholten. Die beiden Abende verbrachten wir zusammen und aßen auch zusammen. Alina machte aus den Brombeeren, die es auch hier reichlich gab einen Kuchen. Die Argentinier haben Angst, die wilden Brombeere zu essen so bleibt mehr für uns…

 

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