TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Pinguine an der Ostküste von Argentinien

Fahrt zur Ostküste

Um zur Ostküste zu fahren – sprich einmal durch Argentinien von West nach Ost – muss man mal wieder Schotterpiste fahren sowie nach El Chalten die Route 40, die bei uns trocken war. Diesmal hatte es einen Tag davor geregnet und dann sind 70 km der Ruta 40 komplett gesperrt und wenn nur für 4×4 und auch nicht alle möglich. Es gibt auf der Strecke Stellen, die komplett mit durchweichten Schlamm sind und dann geht es bergauf.

So fuhren wir einfach die Querverbindungsstraße rein auch wenn sie gesperrt ist, ein Argentinier meinte, wir sollen es einfach probieren. Das Wetter wird gut und wenn wir doch stecken bleiben dann warten wir halt bis es abtrocknet ist oder befreien uns selber. So ging es auf die Strecke, erst war sie nur Schotter und dann kam der tolle Schlamm und los ging die Schlammschlacht. Natürlich waren wir nicht die Einzigen, die trotz Sperrung gefahren sind, es fuhren auch PKWs mit normaler Straßenbereifung und man sah es, dass diese mehrmals Stecken geblieben sind und zum Glück sahen wir keinen, der stecken geblieben ist, sonst hätten wir noch eine größere Schlammschlacht machen dürfen. Wir hatten keine Probleme mit den grobstolligen Reifen, aber es war eine schöne Schlitterpartie und der Ducato sah danach aus als hätte jemand eine Fuhre Schlamm von unten hin gekippt und die Radkästen voll gemacht.

Parque Monte Leon

In diesem Park gibt es abgesehen von Pumas und Guanacos auch noch die Magellan Pinguine und das ganze kostet nicht mal Eintritt und so war es klar, dass wir hier hin fahren und uns mal die Pinguine von der Nähe anschauen.

Um an den Strand hin zu kommen muss man erst mal eine Schotterpiste fahren, die von den Parkrangern als sehr schlecht bezeichnet wird, wir fanden sie aber gut in Schuss. Nach der Wanderung kommt man an den Strand und es wimmelt gerade nur so von Pinguinen. Die Jungen sind schon unterwegs aber die etwas Älteren wechseln gerade die Kleidung (das Gefieder) und können für ca. einen Monat nicht fischen gehen. So sehen die Pinguine zum Teil sehr dick aus aber auch wieder normal je nach Stadium des Federtausches.

Nachdem sie die Federn getauscht haben, verlassen sie das Land und schwimmen den Fischen nach ins Warme nach Brasilien aber dort betreten sie kein Land sondern blieben bis zum Oktober im Wasser bis sie wiederkommen.

Wir erfuhren nachträglich erst, dass es wirklich der letzte Tag war um die Pinguine zu besuchen, danach wurde der Park geschlossen.

Bosque Petrificado

Auf dem Weg zum nächsten Pinguin Spot befand sich ein versteinerter Wald, denn wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten.

Der Wald ist ca. 150 Millionen Jahre alt, damals war Argentinien noch mit Wald bedeckt und in der Höhe von Ecuador. Das Klima änderte sich und es wurde stürmisch und so wurde der Wald umgeknickt und dann kam noch ein Vulkanausbruch dazu, der den Wald mit Asche bedeckte und so das Versteinern ermöglichte.

Wir waren sehr überrascht, dass die Informationen so gut aufbereitet waren und nicht so lückenhaft wie sonst und wir bekamen sogar eine Erklärung vom Ranger. Die Bäume hatten eine Dicke bis zu 5 Meter und waren ca. 100 Meter hoch.

Überall lagen Baumstämme rum, die aber nicht aus Holz waren sondern aus Stein und sie sahen komplett so aus als hätte da jemand vor langer Zeit (150 Millionen Jahren) den Wald gefällt um Feuerholz zu machen nur hat es dann doch nicht abgeholt.

Isla del Pingüino

Im Puerto Deseado gibt es die Möglichkeit mit einem Boot zu einer Insel zu fahren, auf der die Rockhopper Pinguine unddie Magellan Pinguine nisten und wenn man Glück hat sieht man auch Seelöwen und Seeelefanten.

Da es doch sehr teuer ist, wussten wir erst nicht, ob wir es machen wollen, aber entschlossen doch dafür, es zu machen. Es gibt zwei Gesellschaften, die mit dem Schlauchboot raus fahren, die erste meinte ja wir fahren morgen aber nur wenn die Familie, die reserviert hat auch bestätigt, so geben sie uns Bescheid ob sie fahren. Die andere Gesellschaft (Darwin Expeditiones) meinte schon gleich, sie fahren nur wenn 6 Leute zusammenkommen. So hofften wir, dass die Familie zusagt, nur leider wurde uns abgesagt und so wollten wir dann am nächsten Tag wieder fahren um neue Spurstangenköpfe zu kaufen, denn einer war schon ausgeschlagen und musste getauscht werden, aber er hatte bei den Straßen eh sehr lange gehalten.

So fuhren wir doch noch mal zu Darwin um nach zu fragen, ob es nicht doch was zusammen gekommen ist. Dies wurde uns verneint, aber Roxana meinte, es fahren morgen Biologen auf die Insel um den Pinguinen noch Aufzeichnungsgeräte anzubringen. Sie fragt mal, ob wir nicht da mit fahren können. So warteten wir und natürlich durften wir mit kommen aber fuhren nicht wie üblich in der Früh los sondern erst mittags, was uns aber recht war.

So hatten wir eine private Tour nur wir zwei und der Guide Roxana. So konnten wir bestimmen, was wir machen und wie und so begleiteten wir natürlich die Biologen zu den Pinguinen und konnten zuschauen wie sie die Sender anbrachten und natürlich fragen was wir wollten.

Da wir nur zu zweit waren durften wir uns soweit frei bewegen und auch zusehen, wie Pinguine an Land gingen und wieder das Land verließen bei dem Wellengang. Roxana zeigte uns auch, wie man an Seelöwen ganz nahe ran kommt ohne, dass sie weglaufen.

Einer der Besitzer hatte sich ein Wohnmobil erst gekauft und hatte einige Fragen an mich und so gab es nach der Tour auch noch einiges zu bereden und der andere Besitzer wollte am nächsten Tag mit mir zum Windsurfen gehen.

Aber am nächsten Tag kam ein stärkerer Wind auf mit über 120 km/h Böhen und mir war es doch unwohl mit Leihmaterial (Einladung) bei so ruppigen Bedingungen zu surfen und wir wollten noch vor dem Wochenende die Spurstangenköpfe kaufen und das ging nur noch am Freitag und so fuhren wir weiter nach Caleta Olivia.

Caleta Olivia

Dort bekamen wir gleich die Spurstangenköpfe aber leider nicht den Abzieher, denn sie meinten alle, dass die hier das mit dem Hammer machen. Der Flo wollte es nicht damit machen aber probierte es am nächsten Tag doch mal aus, aber bei einem LLKW ist das wohl nur eine Plagerrei und so suchten wir doch den Abzieher und bekamen ihn auch und das Entfernen war sehr einfach und so tauschten wir in der Stadt beide Gelenke am Parkplatz in 20 Minuten. Natürlich waren wir nicht lange alleine, es kamen Argentinier, die neugierig waren und dann der Alina mehre Löcher in den Bauch fragten.

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