TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Puerto Natales

So ging es vom kurzen Aufenthalt in Argentinien wieder nach Chile. Das Chile ist vom restlichen Chile abgeschlossen zu mindestens nicht über Straßen auf chilenischen Boden zu erreichen und so muss man sich ein Stück in Argentinien bewegen aber es gab ja auch zwei tolle Plätze auf dem Weg. Der Grund ist das größte nördliche Eisfeld auf der Südhalbkugel.

Bevor wir über die Grenze fuhren, bleiben wir doch noch eine Nacht in Argentinien um unser frisches Zeug zu verarbeiten und einzukochen bevor es nach Chile geht. So fuhren wir wieder mal den kleinsten Grenzübergang an, erst mussten wir Schotter fahren und das ist auch gut so. So kleine Grenzen haben den Vorteil, es ist nicht viel los und die Grenzer sind freundlicher.

Nach der Grenze ist es nicht mehr weit nach Puerto Natales, dort trafen wir wieder Simon, der vor hatte das W im Torres del Paine Nationalpark zu laufen. Damit man es gehen kann, muss man alle Campingplätze im Park vor buchen und so dauert so eine Buchung schon gute 2-3 Wochen bis es dann alles passt. Wir haben uns dagegen entschieden, denn wir können nicht 6 Monate davor buchen ohne zu wissen wann wir uns wo befinden. Es gibt auch andere Möglichkeiten, wie z. B. Tagestouren etc.

Wir wollten uns mit dem Simon vor dem Boot zum unteren Punkt vom Gletscher Grey am nächsten Tag treffen, denn der Flo wollte mit wandern. An dem Abend gingen wir noch zu dritt zum Banff Filmfest.

So fuhren wir nach dem Filmfest am Abend von Westen noch vor den Parkeingang, um am nächsten Tag weiter zu fahren. Die Fahrt war schon begleitet mit sehr starken Regen und es wurde über Nacht nicht besser, so konnten wir nicht weiter fahren, denn ein Teil des Nationalpark war gesperrt, auch der Eingang vom Westen zum Boot, vom Osten war die Straße noch passierbar und nicht überflutet und das Bauchweh vom Flo war nicht weg und bei dem Wetter war das auch nicht sinnvoll mit zugehen.

So blieben wir ein gutes Stück weg vom Parkeingang stehen bis zum nächsten Tag um das regnerische Wetter auszusitzen. Am nächsten Tag war es etwas besser aber noch nicht gut genug und die Wettervorhersage sagte nur schlechteres Wetter voraus und so fuhren wir zurück nach Puerto Natales um dann weiter nach Punta Arenas zu fahren.

Punta Arenas

Punta Arenas ist die größte Stadt hier unten im Süden von Chile und besitzt auch einen Hafen sowie eine Zofree (Zollfreie Zone), abgesehen davon gibt es noch eine Insel, auf der die Magellan Pinguine brütent sonst gibt es hier weniger abgesehen von der Magellanstraße, die vorbei führt.

Die Zofree ist im Grunde eher uninteressant, da die Produkte nur minimal billiger sind für Chilenen aber für Europäer immer noch zu teuer. Abgesehen von Motoröl, das ist um einiges billiger und so deckten wir uns für den nächsten Wechsel ein und auch mit anderen Schmiermittel, die uns zu neige gingen.

Hier trafen wir dann Simon wieder und wir wollten zusammen eine Tour zu den Pinguinen unternehmen und buchten dies auch sowie unsere Überfahrt zum Tierra del Fuego (Feuerland).

Der Flo ging mit dem Simon noch ein Bier trinken an dem Abend und am nächsten Tag um die Mittagszeit sollte es dann mit dem Boot zur Insel gehen zu den Pinguinen. Das Boot schob schon beim Ankommen sehr viel Wasser vor sich her. Auf dem Boot ging es dann raus und es hatte etwas Seegang aber keine großen Wellen ca. 1,5 Meter eher kleiner aber das Boot schaukelte als wären wir auf größten Seegang unterwegs und so beschloss kurz vor der Insel der Kapitän, dass wir doch nicht an Land gehen können und wir fahren jetzt zurück. Wir verstehen bis heute nicht, ob der Kapitän die ganze Zeit sein Hirn nicht dabei hatte, denn als wir ein Stück vom Hafen weg waren waren die Wellen schon da und so Wellen verschwinden nicht innerhalb von ein paar Minuten.

Die Hälfte der Passagiere wurden bei der Rückfahrt Seekrank und es ging nur sehr langsam Richtung Hafen zurück. Wir bekamen zum Glück das Geld wieder erstattet, da es am nächsten Tag mit der Fähre auf Feuerland ging. Was auch noch ungeklärt ist, weswegen betreibt man so ein untaugliches Boot hier im Magellankanal.

An dem Tag füllten wir unser Wasser sowie den Sprittank und kauften noch etwas ein um dann am nächsten Tag um 9 Uhr über zu setzen.

Überfahrt

Die Überfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden und wir frühstückten erst mal auf der Fähre im Auto.

Auf der anderen Seite trafen wir dann Agnes und Harold mit ihrem Bus, die wir in Cusco kennengelernt haben, die zwei waren schon in Ushuaia und warteten auf ihre Tochter, die auch mit einem Bus und ihrem Freund mitreist. Wir unterhielten uns eine Zeit, bis sie dann auf die Fähre mussten und wir fuhren weiter.

 

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