TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Tierra del Fuego (Feuerland Chile)

Lachs in Chile

Wir kauften uns chilenischen Lachs in Punta Arenas aus der Gegend, da wir den mal probieren wollten. Leider wurden wir sehr enttäuscht, der Lachs aus Chile schmeckt gar nicht. Wir erkundigten uns weiter und da erfuhren wir, das der Lachs nur aauf der nördlichen Halbkugel heimisch ist.

Die Lachszucht/Fischzucht ist eine der wichtigsten Einkommen von Chile nach den Minen und es steckt zum größten Teil eine norwegische Fischzuchtfirma dahinter. Zum einen sind die Umweltauflagen hier in Chile relativ niedrig so wird auch viel zugefüttert, was in Europa nicht erlaubt wird. Durch die Mengen an Lachs, die in den Fijorden gezüchtet werden, fehlt der Sauerstoff im Wasser in den Fijorden und so kam es auch mal dazu, dass es ein großes Fischsterben gab in der Nähe von Chiloe. Im August 2018 [Massenausbruch in Chile] sind 1 Millionen Lachse aus den Käfigen bei einem Sturm ausgebrochen. Da die Fische hier nicht heimisch sind und Jäger sind, kommt das Gleichgewicht durcheinander und so wird immer gehofft, dass die Pinguine und Robben das Problem erledigen. Es gibt zwar ein Gesetz von Chile, dass 10 % der entflohenen Fische eingefangen werden müssen nach einem Monat – als der Monat um war, wurde einfach die Frist um drei Monate verlängert.

Königspinguine

Auf dem Feuerland gibt es eine Königspinguin Kolonie, die wieder zurück gefunden haben, nachdem sie von den Menschen vertrieben worden sind.

Die Königspinguine bevorzugen Wiese und Sand oder Kiesstrand um dort an Land zu gehen und sind die zweit größten Pinguine nach den Kaiserpinguinen, die auf das Eis zum Brühten gehen. Mit einem Sicherheitsabstand kann man zu den Pinguinen hin und sie dort beobachten bei ihrer Untätigkeit und ab und zu geht oder kommt ein Pinguin vom Meer. Wie es sich gehört geht dort auch ein heftiger Wind und die Gischt wird ans Land getragen und besetzt die Objektiv Linse.

Die Route ans Ende

Nachdem wir vom Wind ausgekühlt waren fuhren wir weiter die Straße in den Süden, wo nach einer Karte auch noch mal Pinguine kommen sollen. Die Straße ging weiter im Schotter und führte durch einen wilden Wald, wo sich die Straße auch verkleinerte aber ohne Verkehr ist das ja kein Problem und wir sind ja auch anderes gewöhnt von Peru.

Am Schluss ging es durch einen Fluss, der nur befahren werden kann, wenn es Ebbe ist und nach dem Fluss ging es steil bergauf, da der untere Teil der Straße weggespühlt worden ist und der Untergrund sehr locker ist. Leider sind wir zu schwer beladen und wenn die Flut kommt muss man hier weg, so fuhren wir wieder zurück.

Da die Grenzen hier Öffnungszeiten haben im Gegensatz zu Europa, beschlossen wir eine Nacht im Wald zu bleiben und am nächsten Tag weiter über die Grenze zu fahren und wir suchten uns natürlich eine kleine Grenze nach Argentinien aus. Bei der Grenze war mal wieder nichts los und wir waren die einzigen, die queren wollten.

Die argentinische Seite vom Tierra del Fuego kann man wiederum nur über Chile erreichen.

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