TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

von Rio nach Ubatuba

Paraty

Die Stadt bzw. der Ort hat erst vor etwa 50 Jahren eine Straßenanbindung bekommen und so ist sie noch sehr ursprünglich geblieben und hat ihre kolonialen Gebäude zum großen Teil behalten und auch die Straßen sind von damals noch erhalten geblieben. Diesen Ort besuchten wir und schauten uns an. Wenn die Autos nicht wären und die modernen Läden könnte man echt meinen im 16. Jahrhundert zurück zu sein. Da das Wetter nicht großartig dazu einlud, noch länger zu bleiben bleiben und dort an den Strand zu gehen, fuhren wir weiter.

Trindade

Trindade ist ein Ort direkt am Meer und dort fanden wir zwar keinen freien Stellplatz und nach x-mal rumfragen an Parkpätzen, die einen Wucherpreis wollten, den wir nicht bereit sind zu zahlen, da wir alles bei uns haben, fanden wir doch noch einen direkt mit Aussicht. Es war ein Campingplatz für Zelte, aber es gab einen Platz für uns und wir handelten einen fairen Preis aus und blieben dort das Wochenende.

Wir standen etwas auf einer Anhöhe und hatten Blick aufs Meer, aber waren geschützt durch Bäume, sodass die Gischt, die durch die Wellen erzeugt wird, nicht zu uns getragen wurde.

Am nächsten Tag war es schönes Wetter und die Wellen waren nicht zu hoch ,so holten wir den Sonnenschirm raus und es ging ab an den Strand für den Vormittag, denn grillen wollten wir uns auch nicht. Die Wassertemperatur war recht angenehm zum rein gehen, nur konnte man hier nicht richtig schwimmen, denn es hatte Wellen, die doch recht hoch waren. und Strömung, die recht stark ist. Der Shorebrake war etwas stark, um ohne Surfbrett durch zu schwimmen und wieder zurück. Es gab auch einige Surfer, die hier ihr Glück versuchten, aber Surfer gibt es fast an jedem Strand hier in Brasilien, wo die Wellen einigermaßen laufen.

Wir verbrachten hier das Wochenende und verlängerten bis Montag, denn wir wollten nicht in Sonntags Heimreise Verkehr kommen und das Wetter war auch schön. Am Sonntag gingen wir dann zu natürlichen Pools, die der Junge von dem Stellplatz uns empfohlen hatte, denn die Wellen waren doch sehr hoch geworden und haben sich noch mehr vom Strand genommen. Es ging zu Fuß durch einen Nationalpark und der Weg war sehr schön angelegt worden.

Am Montag Vormittag fuhren wir dann weiter und die Wellen waren so hoch, dass vom Strand nichts mehr übrig war, und es schien auch keine Sonne mehr und so konnte es weiter nach Ubatuba gehen.

Ubatuba

In Ubatuba hatten wir jemanden ausfindig gemacht, der noch Gasflaschen füllt, obwohl es nicht mehr erlaubt ist und in Südamerika immer schwieriger wird, die eigenen Gasflaschen füllen zu lassen. In Uruguay geht es gar nicht mehr und für Flo‘s Eltern wäre eine volle Gasflasche schon sinnvoll für den Start.

Ubatuba ist wie so viele Orte einfach ein Strandort, der etwas größer ist und von etwas Urwald umgeben ist und für seine vielen Strände und Inseln bekannt ist und wird auch Stadt der Surfer genannt. Was auch schnell auffällt, hier fahren sehr viele Fahrradfahrer rum, die an der Seite ein Halter für das Surfbrett montiert haben und auch einige Fahrradfahrer mit Surfbrett bestückt sind.

Als das Gas befüllt war, fuhren wir zu einem Supermarkt, denn wir benötigten mal wieder etwas und als wir fahren wollten, wurden wir von zwei angesprochen. Es handelte sich um zwei Argentinier, die hier lebten. Am Schluss wurden wir zu ihnen nach Hause eingeladen, nach kurzem überlegen sagten wir zu.

Erst wollten wir essen machen und dann zu ihnen zu fahren, aber uns wurde eine Nachricht geschickt, wir sind zum Essen eingeladen. So fuhren wir im Dunklen los zu ihnen, was am nächsten Strandort im Norden war.

Sie betonten immer, sie haben ein gorßes casa – na wir waren gespannt. Als wir durch die wahnsinnig kleine Straße endlich ankamen, mussten wir durch ein kleines Tor durch und das noch um die Kurve. So kam das Unvermeidliche, nachdem wir schon so lange rum fahren und die gefährlichsten und engstens Passagen ohne schaden passiert haben, der Flo blieb an dem Torpfosten, der aus Holz war, hängen und machte einen schöne Delle rein. Es war „nur“ ein Blechschaden und nichts verzogen – es sah aber hässlich aus und etwas Lack war gesprungen, was zu rosten anfängt, wenn man nichts macht.

Nachdem der erste Ärger verflogen war, wurde uns das Haus gezeigt und ja es war groß mit Pool und allem möglichen. Anschließend gingen wir weiter zu Freunden, die auch Argentinier waren und auch welche aus Uruguay, einer hatte wohl Geburtstag und wir waren mit eingeladen.

Zu denen wir gingen, die leben nur im Winter hier und im Sommer in Argentinien um zu arbeiten. Es gab Pizza zum Essen, das zweite Nationalgericht nach Asado und Empanadas von den Argentiniern. Danach wurden die Gitarren rausgeholt. Der Gastgeber konnte richtig gut spielen und singen und sie machen wohl öfters zusammen Musik (der Gastgeber war professioneller Musiker).

Die uns eingeladen haben, konnten auch etwas Gitarre spielen und so bekamen wir noch ein paar Lieder von der Gegend um Jujui zu hören, nachdem sich da die Bands vor uns Rar gemacht haben und wir sie nicht zu Gesicht bekommen haben.

So blieben wir noch bis zum nächsten Morgen und dann machten wir uns weiter in Richtung Süden auf und verließen Ubatuba und wollten uns noch Blumenau und die Gegend anschauen.

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