TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Lagune Maule

An der Lagune Maule sind wir schon durch gefahren, konnten aber noch keine Skitouren gehen, da der Alina die Lawinenschaufel noch fehlte. So war sie jetzt fällig zum Skitouren gehen. Das Problem ist nur, dass man nur bis zur Aduana fahren kann, denn sonst muss man wieder ganz normal den Lebensmittel Check machen und wir haben halt doch etwas mehr Vorräte dabei, obwohl wir im Niemandsland zu Argentinien nichts einkaufen könnten. Aber so sind sie, die Chilenen, sehr oberhörig und nicht nachdenken nur das tun, was einer mal gesagt hat.

Bevor wir zur Laguna Maule kamen, konnten wir nicht widerstehen und schneiten in einem weiteren Weingut ein, um etwas Wein zu testen. Dort war einfach nichts los abgesehen von einem Haufen Angestellten, die nichts zu tun hatten, es ist ja Nebensaison. Nach der Verkostung ging es dann weiter Richtung Maule.

Oben angekommen am Parkplatz, wo sich gefühlt alle Chilenen treffen und sich so aufführen als wären sie kleine Kinder und sehen das erste Mal in ihrem Leben Schnee. Was man auch sagen muss, Chilenen abgesehen von denen, die südlich von Puerto Montt wohnen, haben auch keinen Schnee, den gibt es nur in den Bergen und dort müssen sie hinfahren.

Am Parkplatz wird vom Touristenverband Animateure beschäftigt, die durchsagen wann sie fahren müssen und wenn schlechtes Wetter kommt, dass sie jetzt fahren müssen und ab wann man Ketten dort braucht. Hier kennen sie keine Winterreifen – wir haben welche und Ketten – aber den Chilenen muss man das wohl immer vorbeten. Wir bekommen ausnahmsweise auch von der Polizei die Erlaubnis oben zu bleiben über Nacht, da wir alles bei uns haben – bei uns in Europa würde das bei dem bisschen Schnee keinen interessieren und bei der Menge, die es schneit, ist das eh kein Problem, ansonsten warten wir halt einen Tag mehr.

Am nächsten Tag geht es dann frisch auf die erste Skitour. Es laufen auch andere Chilenen los mit uns und der Flo geht vor und spurt, nur sehen wir auf einmal die Chilenen nicht mehr. Später sehen wir erst, dass die Chilenen nur maximal ca. 200 Höhenmeter gehen und dann abfahren. Wir sind ganz alleine auf dem Berg und es gibt sogar noch eine schöne unverspurte Powderabfahrt. Als wir unten ankommen, sehen wir wieder die vermissten Chilenen, mit denen wir losgegangen sind. Die sind in der Zeit 200 Hm gegangen, während wir fast das dreifache gegangen sind und wir kommen vor ihnen an.

Über Nacht wird es nicht sehr kalt und am nächsten Tag gehen wir doch noch kurzfristig eine kleine Skitour bevor mittags das Wetter schlechter wird. Oben windet es, wie es sich für die Anden gehört ordentlich, aber das hält uns nicht davon ab bis auf den Gipfel zu gehen und von dort eine weitere Powderabfahrt zu tätigen. Unten am Parkplatz gibt es ständig Durchsagen: „Das Wetter wird jetzt schlecht und es kann schneien, wer keine Ketten hat, muss jetzt fahren“, später gibt es dann Entwarnung – man fühlt sich hier wie im Kindergarten und noch schlimmer.

Termas de Medano

Auf dem Weg zur Passhöhe gibt es noch heiße Quellen, wobei die nicht so heiß sind und ausnahmsweise kostet es keinen Eintritt im Winter und so nutzen wir das Ganze um uns zu baden. Es ist eh für den nächsten Tag Schnee angesagt und das Wetter schlägt um und fing es nachmittags an zu schneeregnen. Aus dem Grund fuhren wir runter, und dann können wir immer noch hoch fahren, wenn wir wollen.

Am übernächsten Tag war es besser als angesagt und so beschlossen wir doch noch hoch zu fahren und wenn es geht eine Skitour hinter der Aduana zu gehen auf den Cerro Colorado. Als wir vor der Aduana waren trafen wir zwei Chilenen, die auch Skitour gehen wollten und berichteten, dass wir die Aduana nicht durchfahren dürfen, denn der Pass hat geschlossen wegen paar cm Schnee und man braucht einen Zettel, den sie nur ausstellen können, wenn er offen hat. So gingen wir vor der Aduana eine Skitour mit den beiden Chilenen, die ausnahmsweise recht schnell waren.

Ab mittags riss es dann auf, obwohl es schlecht sein sollte und so hatten wir nach der Skitour noch ein super Wetter und machten in der Sonne eine schöne Brotzeit bevor wir weiter nach Chillan fahren wollten.

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