TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

hohe Anden Teil 2

Laguna Morada

Wir beschließen doch noch mal hoch zu fahren und in ein anderes Tal eine Skitour zu unternehmen, da wir nicht nochmal bereit waren 16.000 CLP zu zahlen für eine weitere Nacht und die Thermalbecken ohne Süßwasserdusche, denn die Quellen sind etwas schlammig und salzig.

Wir versuchen unser Glück zur Laguna Morada. Dort wird gebuddelt auf dem unteren Teil, denn dort entsteht ein Teil eines Wasserkraftwerks. Wir erfahren, dass chilenische Firmen gescheitert sind und jetzt Österreicher und Deutsche das Ganze leiten. Da es seit kurzem als ein privater Park ist, muss man sich offizell anmelden. An der Pforte diskutieren wir mit dem Pförtner und er erledigt das zum Glück für uns, da wir hier kein Internet haben. Wir können sogar dort über Nacht bleiben und am nächsten Tag werden wir gleich von einem Angestellten im PickUp mit hoch genommen zum Ausgangspunkt.

Das Wetter ist bestens und es gibt kein einziges Wölkchen am Himmel. Oben angekommen machen wir wieder mal Schneeprofile um den Schnee besser kennen zu lernen. Als wir runter fahren, kommen uns sehr viele Leute zu Fuß ohne LVS Ausrüstung entgegen und wohl gemerkt es wird wärmer und es gibt doch ein paar Hänge, die runter kommen könnten.

Das Tal ist wieder so eine typische Skitour, an der man zum Schluss etwas raus schieben muss und so denken wir uns, wir können noch weiter unten raus, nur leider endet dort alles und wir wären so auf das Wasserkraftwerksgelände gekommen und so müssen wir umdrehen und sehen am steilen Gegenhang auch zwei Skitourengeher runter kommen.

Wir lernen die Zwei kennen, es sind zwei Chilenen aus Santiago. Unten am Ducato laden wir die zwei auf einen richtigen italienischen selbst gerösteten Kaffee aus Kolumbien ein. Wir tauschen Kontaktdaten aus und so schreibt uns nachträglich einer der beiden.

Westlich von Santiago

Da wir noch etwas Zeit tot schlagen müssen, bis wir unsere Akkus bekommen, stellen wir uns westlich von Santiago hin und bei der Gelegenheit bekommen wir gleich einen angespitzten Hohldorn hinter unseren linken Reifen gelegt. In Chile hört man oft von Overlandern, dass ihnen die Reifen wegen nichts und wieder nichts aufgestochen werden, sogar unterm Fahren.

Uns ist es leider kurz vor der Autobahn geschehen und die Auffahrt ging auf eine vielbefahrene Strecke links rauf und so konnten wir nicht schnell raus und mussten kurz auf dem Platten fahren und so war der Reifen nicht mehr zu reparieren, was wir erst nach unserem Ausflug machten in den Westen wo Flo‘s erstes selbst geschnittenes Video überhaupt entstand.

Als wir die bestellten Reifen uns montieren lassen wollten, parkten wir vor dem Laden (bei dem wollten wir beim ersten Mal auch schon welche kaufen und hatten die Reifen dann doch nicht zu dem Termin da, ohne Information versteht sich) bekamen keinerlei Information und die Leute drinnen standen nur dumm da, und der Flo holte fleißig den kaputten Reifen raus und das Zeug und es passierte nichts. Als Alina zum x-mal sie ansprach, rückten sie dann endlich raus, dass die Aufziehmaschine seit gestern kaputt ist. Aber uns eine Stunde warten lassen und nichts davon sagen. So wollten wir zu der größeren Filiale mit den Reifen fahren, nur das ging nicht, da die Person erst kommen musste, die sie uns verkauft hat. Wie auch immer, wir fuhren zur Zentrale, wo wir zusätzlich die Spur einstellen ließen. Wir wollten noch einen Ölwechsel machen lassen – wir haben alles dabei, brauchen nur den Service und die Entsorgung des Altöls.

Wenn der Flo nicht aufgepasst hätte, wäre noch die Hälfte vom Altöl drinnen geblieben und einfüllen hätten sie es auch nicht können, denn sie hatten keinen Trichter da, den mussten wir auch noch von uns raus holen.

Die neuen Akkus

Am nächsten Tag war es dann so weit, wir bekamen die Akkus. Nur es gab mal wieder eine Überraschung, denn der Typ wollte auf einmal mehr Geld haben, weil sich auf einmal irgendwas geändert hat. Jetzt riss uns der Geduldsfaden, erst uns ewig nicht auf dem Laufenden halten, dann uns einen Preis nennen und ihn jetzt noch mal verändern. Wir hatten am Anfang ein schriftliches Angebot angefordert und nicht das alles per Whatsapp, wie es hier üblich ist, und so hatten wir einen Preis und am Schluss bekamen wir es dann für den abgemachten Preis und holten sie ab.

Wir erfuhren von ihnen, dass sie bevorzugt Produkte aus Europa für Solaranlagen verbauen, denn diese halten auch das was sie versprechen, denn die chinesischen sind zwar deutlich billiger, aber sind nach paar Jahren defekt.

Nach dem Ganzen ging es direkt weiter zur Laguna Maule, einem Pass nach Argentinien, denn wir auch gekommen sind und der sich gut zum Skitourengehen eignet.

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