TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Oriente Teil 2 (Amazonastour)

Richtung Tena ging es von El Reventador auf 500 Meter Seelevel runter und dann weiter nach Misahualli weiter im Amazons drinnen und zum Rio Napo, der recht groß ist und am Fuß vom Vulkan Cotopaxi und weiteren Vulkanen/Bergen entsteht. Wir suchen mit Melli und Basti nach einen schönen Übernachtungsplatz und fanden auch einen abseits von dem Ort direkt am Fluss Napo.

Am nächsten Tag gibt es einen Wartungstag, da die Einspritzleuchte angegangen ist in Tena. Leider wurde uns das Auslesegerät geklaut und so muss da Flo sich selbst eins bauen. Nach längerem Suchen wurde das Symptom gefunden, eine Sicherung schmolz immer durch und so konnte die Suche eingegrenzt werden, da im Einspritzsystem und der Thermostarter gleichzeitig ausgefallen sein sollen nach dem Auslesegerät, was nicht sein kann. Am Ende ist nur die Heizung von der Blow-By Leitung kaputt gegangen. Blow-By ist die Entlüftung vom Kurbelgehäuse, bei dem Gase entstehen, die abgesaugt werden und das Öl abgeschieden wird. Die Gase werden dann wieder der Verbrennung über den Turbolader zugeführt. Die Heizung dient dazu, dass kein Kondenswasser in den Turbo zurück kommt.

So geht die Einspritzung wieder einwandfrei und es kann weiter gehen. Am Abend machen wir zu viert noch eine Cacao Tour und danach werden die Cacao Bohnen geröstet und mit der frisch geernteten Papaya gegessen. Wir erfahren hier, dass es vor zwei Wochen eine große Überschwemmung vom Rio Napo gab, welche die ganze Ernte vernichtet hat. Der Rio Napo ist dazu ca. 4 Meter angestiegen innerhalb von 12 Stunden. Die restlichen Früchte von der Tour bekamen wir mit.

Am nächsten Tag machten wir eine Amazonas Tour zusammen.

Amazonas Tour

Am nächsten Tag geht es früh raus und die Autos müssen umgeparkt werden, so dass sie vom Fluss aus nicht gesehen werden. Dann kommt auch schon das Boot – man könnte auch sagen dass das überlange Boot getuned wurde mit einem Außenboard Motor.

Es ging den Rio Napo flußabwärts runter, der Fluss geht in Stufen runter und so geht es ab und zu mal Stromschnellen runter. Das Hochwasser hat den Fluß sehr stark verändert und so kennen die Bootsführer die Untiefen nicht mehr. Vom Fluss aus sind einige Vögel zu sehen, es gibt sogar kleine Kaymane, nur die lassen sich leider nicht blicken.

Es ging dann weiter vom Rio Napo auf einen anderen Fluss weiter, der aus dem Amazonas kommt und wesentlich wärmer ist als der Napo. Nach einiger Zeit legen wir an und gehen zu Fuß weiter in den Amazonas rein. Da keine Schlangen Saison ist, ist es schwer diese zu sehen. Es gibt hauptsächlich die Pflanzen zu sehen und die Insekten gibt es nachts aber da haben wir schon alle in Kolumbien gesehen nachts – da wimmelt es auch von den Insekten nachts. Es gibt diverse Heilpflanzen zu sehen und auch zu schmecken wie auch den Kaukuckbaum – dem sein Harz ist sehr lustig.

Bei der Tour sind wir zu 6 mit zwei französischen Kanadiern, bei denen sie alles mögliche ausprobieren muss, was vermeidlich gesund ist und natürlich auch unangenehm ist. So kommt es, dass der Führer eine weitere Heilpflanze anmischt und ihr direkt in die Nase füllt und sie 5 Minuten nur noch röchelt und schimpft aber am Ende sagt sie, dass es gut sei – naja wir zweifeln ja dran, aber wenn Sie meint.

Nach dem Spaziergang durch den Amazonas geht es wieder zurück zum Boot und wir bekommen ein Mittagessen. Anschließend geht es weiter in eine Auffangstation für Dschungeltiere, die beschlagnahmt worden sind. Diese versucht die Tiere wieder auszuwildern wenn es noch geht.

Kaum ist die Führung beendet und wir gehen zum Boot zurück fängt es auch an zu regnen und es schüttet was es kann – so wie es sich für den Amazonas gehört.

Abendessen – Pizza im Amazonas

An diesem Abend wollten wir Pizza am Feuer machen und so hoffen wir, dass der Regen nicht all zu stark war und wir noch genug Holz finden und es aufhört zu regnen.

Es geht erstaunlich gut Pizza am Feuer zu machen nur bevor wir fertig sind, fängt es schon wieder an zu regnen und so kommt es, dass wir schnell wieder umziehen müssen ins WoMo und nur die Pizza draußen vor sich hin bäckt – zum Glück haben wir eine große Pfanne um sie verkehrt herum drauf zu legen.

Am nächsten Tag hat der Rio Napo gleich mal gut 1 Meter mehr Wasser als am Tag davor und für uns wird es Zeit die Segel zu streichen und weiter zu fahren.

 

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