TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Kolumbien Informationen über das Land

Auto

Straßenbedingungen

In Kolumbien sind die Straßen größtenteils sehr gut und es wird kontinuierlich ausgebaut und Staubstraßen geteert. Man muss aber immer gerade in Bergregionen, wo es viel regnet mit Löchern und auch abgesunkenen Straßenteilen rechnen. Das wird zum größten Teil auch angekündigt. Oft werden alte schon bereits geflickte Teilstrecken angekündigt.

Es ist aber dringend ratsam, Konzentriert auf die Straße zu fahren und auf der suche nach Löchern zu sein.

Topes/Bremshügel

Bei der Autofahrt begegnet man fast überall mal mehr oder weniger auf der Straße eine Lieblingseinrichtung der lateinamerikanischen Länder – der in Mexiko Topes genannten Bremshügel (Hugel auf der Straße, die bei und schon lange abgeschafft worden sind). Nach Berichten ist Kolumbien das zweit schlimmste Land, was die Topes einsetzt, nach Mexico. Hier werden sie oft per Schild angekündigt aber es gibt alles von Ankündigung und das Versprechen, dass nicht erfüllt wird, bis keine Ankündigung. Manche Städte lieben die langezogenen Hugel und manche die gemeinen kurzen Steilen und davon gibt es viele innerhalb kurzer Strecke in den Ortschaften. Was das zu folge hat ist einfach reine Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung – ach halt Lärmbelästigung gibt es nicht sonst dürften die keine Musik etc. mehr spielen.

Tankstellenabdeckung

Dies ist sehr gut hier in Kolumbien selbst auf langen Schotterpisten im Nirgendwo gibt es Tankstellen. Hier in Kolumbien wird nur die Spritabgabe in Gallonen (1 Gallone = 3,785411784 Liter) berechnet.

Spritqualität

Wir sind sehr erstaunt, dass der Diesel doch so gut ist auch in der Höhe, wir haben bei unserer Europatour nach Griechenland über die Balkanroute viel schlechteren Diesel bekommen. Im Schnitt haben wir nur einen leicht erhöhten Verbrauch von 1,5 L.

Spritpreis

Dieser liegt so bei 8.000 COP (~ 2,4242 €/Gal oder 0,64 €/L) bis 9.000 COP pro Gallone Diesel.

Maut

Oh ja die gibt es nur zu genüge hier und im Süden werden die Preise sogar noch mal höher als im Norden an der Karibik. Es ist auch nicht verständlich, für welches Stück von Straße man bezahlt, ob es das davor oder dahinter sein soll. Zum Teil zahlt man auch nichts und findet eine gute zweispurige Straße vor.

Die Maut ist im Grunde sehr teuer hier und die Motorräder zahlen nichts, es wird nach Achsen und Reifenanzahl abgerechnet.

Der Preis steht vor der Mautstelle und so kann man schnell das Geld raus holen.

Reparaturen

Wir haben zum Glück noch nichts gehabt und wenn schauen wir auch das wir es selbst reparieren. Unsere Bekanntschaften konnten aber nur gutes berichten, denn wenn man kam wurde alles stehen und liegen gelassen und man kam als erstes an die Reihe. Es ist auch wichtig, am besten nicht gleich den erste beste Werkstadt zu nehmen, wenn man das Gefühl hat, der Preis ist zu hoch – das sind dann die bekannten Touristenpreise. Beim Tauschen von komplizierten Teilen haben wir von paar gehört das es ist sinnvoll mit dabei zu sein und sich die ausgebauten Teile geben zu lassen, denn sie tauschen zwar schon aber dann nur die Hälfte und man kann wieder vom neuen es reparieren lassen.

Campen

Freicampen

Ist im Prinzip kein Problem nur sollte man sich vorher erkundigen ob man sich in einem Guerillagebiet befindet oder nicht. Am besten bei der Polizei nachfragen oder wenn es einen Besitzer gibt auf dessen Grund man stehen will.

Man sollte nur damit rechnen, das die Kolumbianer einen besuchen, da sie sehr neugirig sind. Der Besuch dauerte aber nach unserer Erfahrung nicht lange und war mit den Standardfragen geschmückt.

Wasserversorgung

Im Grunde bekommt man überall Wasser und es gibt auch vereinzelnt gute Quellen von denen die Kolumbianer wassser holen.

Wir haben zwei Wasser Tanks und einer ist mit Trinkwasser (130 L) gefüllt und der andere für Brauchwasser (ca. 100L) und somit füllen wir meistens nur den Brauchwasser was man eigentlich überall her bekommt. Trinkwasser von einer Quelle ist eher seltener, da das Wasser leider Geclort wird, dass man mein man trinkt ein Schwimbecken aus.

GAS

Gas bekommt man nicht so einfach wie bei uns, man muss bei Füllstationen versuchen, seine Flasche füllen zu lassen oder es gibt auch bei diversen Campingplätzen die möglichkeit, dass sie einen Helfen. Sonst ist Gas hier recht teuer. Wir benötigen nicht viel, da wir es nur zum Kochen verwenden und unser Kühlschrank zum glück ein Kompressor ist.

Sprache

Eigentlich wird hier Spanisch gesprochen aber die jüngere Bevölkerung spricht erstaunlich oft Englisch und ist auch interessiert daran dies zu üben. Wir wurden sogar von einem Tankwart gebeten mit ihm Englisch zu reden.

Es hilft aber sehr wenn man Spanisch kann, wenn sie merken man kann es nicht so gut reden Sie trotzdem weiter und versuchen oft einfachere Wörter her zu nehmen und so gelangen uns auch oft längere Konversationen.

Leute

Im Grunde sind die Kolumbianer sehr nett und hilfsbereit auch ohne, dass man sie fragt wollen sie einem helfen. Wir haben bis jetzt noch keinen Unfreundlichen kennengelernt. In den Städten wollen sie gerne Geld verdienen und sprechen einen an aber wenn man abwinkt gibt es keine Diskussion im Normalfall.

Bestellt man zu zweit oder zu mehreren was ist es Gang und Gebe, dass Sie einiges vergessen und dann wieder nachfragen kommen. Einfach wiederholen aber dann klappt es schon.

Im Grunde ist es ein sehr neugieriges Volk und sie laden einen schnell zu einem Cafe/Tinto ein oder auch ein anderes Getränk, wenn man sich mit ihnen unterhält. Oft war der Türöffner, dass wir aus Deutschland kommen.

Fragt man nach einem Weg oder nach etwas speziellen so helfen sie zwar gerne aber es heißt nicht, dass die neue Richtung, die man bekommen hat, auch wirklich die richtig ist. Oft, wenn sie selbst nicht wissen wo es hin geht wird auch eine Auskunft gegeben, aber die falsche. Skeptisch sollte man sein, wenn die Richtung nur gerade aus angegeben wird. Lieber 2-3 Leute fragen und sich selbst eine Meinung bilden.

Polizei

Oh ja die gibt es und zwar sehr viele und zu meist sind die Polizisten jung. Im Normalfall sind sie uns gegenüber sehr freundlich und hilfsbereit gewesen und wir können nichts negatives berichten, auch wenn es oft heißt, dass sie sehr korrupt sind.

Einkaufen

Kann man in großen Supermärkten aber auch in kleinen oder auch auf den Märkten gut einkaufen. Wir bevorzugen das Obst und Gemüse sowie Eier direkt beim Händler an der Straße zu kaufen, was auch billiger ist und wir haben bis jetzt auch bessere Qualität bekommen.

Benötigt man etwas spezielles so geht die Suche und das Durchfragen los, es gibt hier keine Post wie wir es kennen und im Internet bestellen ist hier nicht verbreitet.

Essen gehen

Kann man fast überall und es gibt in Kolumbien recht viel Fritiert aber es gibt auch diverse andere Gerichte die gut sind. Wir haben schon mit paar geredet, die meinten ja es gibt ja nur das übliche Fritierte, als wir aber von diversen anderen Gerichten sprachen kannten Sie diese nicht. So können wir nur sagen einfach Probierfreudig sein – die Kolumbianer kochen nicht Scharf. Patagones sind einfach sehr gut und kann man nur empfehlen oder Empanaders gefült mit allen möglichen Sachen von Ei/Reis bis Fleisch gibt es alles mögliche drinnnen oder die Arepas sind auch sehr lecker aber nur, wenn sie mit frischen Maismehl gemacht werden. Das Maismehl wird aus frischen Maiskolben gemahlen und diese werden gefült z. B. Mit Käse oder in der Karibik mit Ei.

Gut und günstig kann man bei den Mittagsmenüs essen, da ist eigentlich eine Suppe dabei und das Essen sowie ein Getränk meistens ein Jugo (ein Frischer Saft) oder auch das bekante Aqua Panela (Der Saft aus dem Zuckerrohr mit Limette).

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