TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Das WoMo “casa rodante” aus dem Hafen holen

 


Wohnmobil heißt im Spanischen “casa rodante” leider ist es nicht rolante – so wird es aber hier ausgesprochen aber nur in der Karibik.

Nachdem der Agent gleich mal schlappe 300 USD haben will und wir ja schon vor Ort sind, überlegen wir uns natürlich das selbst zu organisieren – das taten wir doch auch glatt -> zum GLÜCK!

Um dieses Thema dreht es sich hier.

Hier mal die Fakten
  • Verschiffung von Bremerhaven nach Cartagena haben wir mit Caravan Shippers (gute Beratung, sehr gute telefonische Erreichbarkeit, gute Unterstützung bei nachträglichen Änderungen am Bill of Lading,  Unterstützung bei Versicherungskontakt nach Diebstahl während der Verschiffung, höchstwahrscheinlich im Hafen Contecar in Cartagena) durchgeführt
  • Nach der Reederei Höegh soll die Kiste am Hafen Manga Terminal Maritimo Cartagena A.A / Contecar ankommen.
  • Die geplante Ankunft ist um 2 Tage nach hinten korrigiert worden auf den 8. Juni.
Die gefahrene Route des Schiffes
  1. Bremerhaven (11. Mai)
  2. Le Havre (14. Mai)
  3. Vigo (18. Mai)
  4. Tagier (20 .Mai)
  5. Pointe À Pitre ( 4. Juni)
  6. Fort De France (5. Juni)
  7. Cartagena – Colombia (8. Juni)

Der Rausholprozess

Wir haben uns eine Woche bevor das WoMo ankommen soll, schon mal im Hafen erkundigt beim Emil Segundo wie der Prozess abläuft und was wir so benötigen.

Was wird alles benötigt:

  1. Orignales Bill of Lading
  2. ganz wichtig Pässe von allen Personen damit sie in den Hafen dürfen, es reichen auch Kopien
  3. Unfallversicherungsnachweis (ausgedruckt)
  4. Zulassung am besten International (kopieren)
  5. Einreisestempel (kopieren)
  6. Viel Zeit wir haben netto 1,75 Tage benötigt das war sehr schnell
  7. was zum Essen und Trinken

Was haben wir davor erledigt in unserem Fall:

  1. Maritrans angeschrieben und denen eine Summe Geld per Bank eingezahlt (richtig gelesen hier geht nix mit Überweisung)
  2. Das B/L (Bill of Lading) umgeschrieben auf mich und die Passnummer mit eingetragen – musste unser Agent in Deutschland erledigen

So nun geht es los – am Tag der Ankunft des Schiffes.

  1. Pünktlich um 9 Uhr standen wir beim DIAN (TIPP Lange Hosen sind sehr zu empfehlen werden erwartet) (die Zollbehörde hier) beim Hans und haben die temporäre Einfuhr beantragt, geht aber auch wohl etwas leichter mit dem “Carnet de Passage”, da wir das zu spät vorgezeigt haben, haben wir den Zettel ausgefüllt -> kein Hexenwerk
  2. ab in den Hafen zum Emil Seguro und mal ein Formular ausfüllen (Am besten sich eine Hoteladresse merken und diese angeben)
  3. B/L herzeigen sowie die Versicherung und den Pass
  4. Warten bis das Auto im Flur beim Emil erscheit dann kann erst die Rechnung beglichen werden
  5. Wir haben in der Zeit noch die Auto Versicherung abgeschlossen. Nicht jeder kann eine so kurze Zeit das WoMo versichern. Wir haben bei der dritten Texaco Tankstelle dann das bekommen was wir wollten. 143.000 COP für 2 Monate.
  6. Nach Abschließen der Versicherung und warten mit interessanten Gesprächen mit Leidensgenossen zogen wir unverrichteter Dinge um 15:30 ab zum DIAN – da wir ein Einfuhrgenemigung bekommen sollten und keine Inspektion benötigen.
  7. 8:10 am nächsten Tag waren wir wieder vor Ort und es ging weiter – wir durften die Rechnung begleichen und auf unser Fahrzeug warten.
  8. Wichtig ist die temporäre Einfuhrgenemigung
  9. Der Emil mochte mich gerne und so saß ich ständig bei ihm drinnen und durfte offiziell jemanden beim Arbeiten zuschauen. Der Prozess in Kolumbien (bzw. SA) ist noch bürokratischer als die daheim. Der Emil macht etwas und muss es dann zu einer Truppe geben, die es ihn dann zurück gibt er was macht und wieder zurück.
  10. Achtung das B/L muss abgestempelt sein bei uns musste es vom Maritrans durchgeführt werden was wir in Windeseile machen mussten, da es dem Emil nicht aufgefallen ist.
  11. Mit abgestempelten B/L (k. A. was das gebracht hat) ging der Prozess von neuen los RO/RO geht wesentlich schneller als Kontainer oder Flatrack, das die anderen Leidensgenossen aus Pannama machen mussten.
  12. Nach dem der Prozess durch ging gab es die Ausfahrtgenehmigung mit dem ging es dann zum Auto – ein weiteres Terminal – Contecar mit dem Taxi.
  13. Dort muss man sich noch anmelden und wird dann von einem abgeholt der einen zum Auto fährt mit dem man dann das Gelände verlassen kann – aber nicht vergessen es gibt wieder eine neue Ausfahrtgenehmigung.

Die Kosten

Nach Agent

Der Agent der Firma Enlace Caribe war so freundlich und hat uns schon mal die Kosten aufgeführt:

-Maritrans(Hafengebühr)              212 USD
- Benutzung des Hafens               141 USD
- Agent Transport, Copies, CKomuni.   30 USD
- Agent Inspektion                    20 USD
- Agent Kosten                       250 USD
--------------------------------------------
Summe                                663 USD
+ Taxikosten                        ungewiss

Ohne Agent

- Maritrans (Hafengebühr)            167 USD
- Hafengebühr                         74 USD
--------------------------------------------
Summe                                241 USD
+ Taxikosten                          10 EUR

Somit haben wir uns 422 USD gespart. Wir haben einige kennengelernt im Hafen, die von Panama nach Cartagena verschifft haben und die hatten nur mittelmäßige Erfahrung gemacht mit nem Agenten in Panama, diese haben nicht wirklich geholfen abgesehen vom Geldbeutel erleichtern.

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2 Kommentare

  1. Mark Juli 4, 2018

    Hallöchen,
    was für eine Unfallversicherung wurde verlangt?

    • tux-on-tour Juli 4, 2018 — Autor der Seiten

      Wir haben unsere Reiseunfallversicherung zusammen mit unserer Auslandskrankenversicherung (Travel Secure Young) abgeschlossen. Beim ADAC heißt sie ADAC Unfallschutz. Mindestdeckung muss 50.000€ betragen, da schauen sie allerdings nicht so genau drauf.
      VG

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