TUX on Tour - Entdeckung von Südamerika

Eine Reise durch Südamerika mit dem WoMo

Paracas, Ica, Nazca

Parque Reserva Paracas

Auf der Fahrt nach Paracas ging es in der Wüste an der Küste entlang, überall wurden Autos und LKWs gewaschen auch wenn hier nicht genug Wasser zur Verfügung steht.

Der Park ist komplett mit Sanddünen und wir fuhren rein um ihn uns mal an zu sehen. Es war schon sehr spät und es heißt, dass die Sanddünen sehr gepresst sind und es sehr viele Spuren gibt überall hin. Wir schauen uns den Platz an, an dem man offiziell stehen darf über Nacht und beschließen, das ist ja nicht gerade der schönste und fuhren weiter.

Wir verließen die Straße und dank unserer Höherlegungsplatten setzten wir nicht mehr auf sondern konnten einfach raus fahren und fuhren jetzt auch auf die Düne raus um uns einen schönen Übernachtungsplatz zu suchen. Der Boden war ein Traum zum Fahren sehr gepresst und wenn es weicher wurde kann man die Luft ja immer noch raus lassen.

Nach einer Zeit fahren fanden wir einen schönen Platz zum Nächtigen und blieben stehen. Dort stellten wir fest, dass wir die ganze Zeit auf einer Salzkruste gefahren sind und drauf lag etwas Sand.

Am nächsten Tag schauten wir uns noch etwas an und verließen den Park um nach Ica zu fahren.

Ica

Um die Stadt Ica, die eigentlich in der Wüste liegt gibt es sehr viele Plantagen und auch Weinrebenanbau, mit denen dann das alkoholische Nationalgetränk Pisco gemacht wird.

Kurz vor Ica fuhren wir zu einer Pisco Destilliere um uns diese anzusehen. Am Parkplatz sahen wir das Unglück (welches hier aber Gang und Gebe ist), wir hatten am rechten Hinterreifen einen Platten – unser erster. Es kam schon einer aus Pisco Fabrik und sagte zur Alina, kein Problem ihr könnt hier stehen bleiben über Nacht und nach meiner Arbeit können wir zusammen zur Llanteria (Reifenflickerei) fahren oder wir nehmen uns ein Taxi. So stellten wir den Ducato auf den Wagenheber und beschlossen dort hin zu fahren und nicht unser Flickzeug auszuprobieren.

Er machte dann mit uns die Tour, wir durften schon bei der Tour von den verschiedenen Trauben probieren und dann am Schluss ging es noch zur Verkostung und wir bekamen 9 verschiedene Produkte davon 4 volle Gläser Pisco und das ganze kostete nicht mal was. Jetzt wussten wir warum wir stehen bleiben durften. Wir kauften gleich noch zwei Flaschen von einem süßen Wein für die Alina, denn für den Preis bekommt man hier sonst keinen Wein.

Kurz nach der Verkostung meinte er, ach es ist ja nichts los last uns zur Llanteria fahren und das machten wir. Diese machte sogar einen recht guten Eindruck, wir hatten das Loch schon markiert gehabt und so musste er es nur noch bearbeiten und vulkanisieren und das für ganze 10 Soles (2,6 €).

Nachdem wir angekommen waren, kam ein Van aus der USA an und machte auch noch die Tour.

So lernten wir Mellisa und Edd kennen, Melissa war aus der USA und Edd war aus England, die Zwei waren Lehrer und arbeiteten eine Zeit in Saudiarabien. Wir verstanden uns recht gut und so kam es, dass wir zusammen Abend vor den WoMos saßen und das bis spät in die Nacht. Plötzlich kam der Führer von der Pisco Firma wieder vorbei mit seinem Auto und gesellte sich zu uns. Wir unterhielten uns von nun an in Spanisch was auch soweit recht gut klappte.

Wir sind gespannt ob wir uns mal wieder begegnen, denn die zwei haben die selbe Strecke vor sich aber sind schon wesentlich länger unterwegs und in unserem Alter.

Edd und Flo unterhielten sich anschließend noch über WoMo, denn Edd wollte in England sich auch eines ausbauen.

Am nächsten Tag ging es Richtung Nazca davor fuhren wir noch zu einer Oase, die bei Ica sich mitten in der Wüste befindet.

Nazca

Von Ica geht es direkt zur die Stadt Nazca und an den Nazca Linien vorbei. Mittlerweile gibt es Aussichtstürme, von denen man die Scharbilder besichtigen kann und es ist nicht so teuer wie ein Flug.

Direkt an der Straße, die direkt Kerzen gerade aus durch die Wüste geht befinden sich die Türme an einem davon halten wir an und besichtigen drei von den Bildern für 3 Soles pro Person. Es ist schon faszinierend wie die damals so Bilder in der Größe so symmetrisch in den Boden krazten.

Nach der Besichtigung ging es weiter nach Nazca wo wir erst mal den Ducato voll tanken, denn es geht nach Cusco über die hohen Berge und durch einsame Gegenden – wir wollen dann nicht an kleinen Tankstellen unseren Tank füllen. Den Sprit aus Ecuador im Kanister hatten wir auch verbraucht aber durch ein Strumpf in den Tank gefüllt, denn die Dieselpest war sehr präsent und so filterten wir es weg, denn unser Zusatzfilter ist noch außer Betrieb.

Nach dem Tanken geht es auf der Straße weiter und es geht stetig und in Serpentinen die Berge hoch und wir sind ruck zuck auf 3000 Meter oben und nächtigen dort.

Am nächsten Tag geht es weiter den Berg rauf bis wir dann so um die 4400 Meter auf die eine und die andere Hochebene stoßen und es gerade dahin geht. Hier auf den Hochebenen gibt es viele schön gelgene Lagunen und doch sehr viele Vicunias (Wilda Alpakas) und große Herden von Alpakas.

Nach einer Zeit kommen wir an einer Stelle zum Stehen, denn es gibt mal wieder eine Baustelle mit einspuriger Straße und wir trauen unseren Augen kaum, vor uns steht ein schweizer Fahrzeug und wir kommen mit ihm ins Gespräch bis es weiter geht, aber nicht zum letzten Mal.

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2 Kommentare

  1. Nikola November 5, 2018

    Sehr interessant. Mich hätten noch mehr Infos zu den Nasca-Linien interessiert, ich hab es jetzt nachgelesen. Hätte ich nicht gedacht, dass die so alt sind.
    Toll, was ihr so alles seht!

  2. Tux-On-Tour November 5, 2018

    Hi Nikola,

    wir machen mit Absicht keine Hintergrundinformationen rein, da wir da selbst viel nach forschen müsten um nichts falsches zu schreiben und wir keinen Reiseführer machen wollen sondern nur unsere Reise dokumentierten. Hintergrundinformationen gibt es genug im Internet.

    Danke f. Kommentar

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